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Aktuelle Studie: Deutsche wissen wenig über die private Unfallversicherung

Es ist ein paradoxes Bild:

Jeder dritte Deutsche hält eine private Unfallversicherung für sehr oder äußerst wichtig – doch nur die Wenigsten wissen, was sie überhaupt leistet. Zu Tage gefördert hat diesen Aufklärungsbedarf eine Studie des Marktforschungsinstituts Yougov Deutschland AG, das 1.090 Deutsche im Alter von 18 bis 65 Jahren zu diesem Produkt befragt hat. Dass nur jeder Zehnte plant, in der nächsten Zeit eine Unfallversicherung abzuschließen, ist eine weitere zentrale Erkenntnis der Umfrage.

Gefährliche Irrtümer

Vor allem zwei Gründe für den Nicht-Besitz einer privaten Unfallversicherung stechen ins Auge: Über ein Drittel der Befragten argumentierte mit den aus seiner Sicht zu hohen Kosten; mehr als 25 Prozent gaben an, sich noch nicht ausreichend informiert zu haben – eine Aussage wiederum, die sich mit den weiteren Resultaten der Studie deckt. Etliche Menschen gehen so fälschlicherweise davon aus, dass bei Unfällen zu Hause ausschließlich die gesetzliche Unfallversicherung zuständig ist.

Konkrete Erwartungen

Wann der gesetzliche Schutz aufhört und warum – unabhängig davon – der private in jedem Fall Sinn macht, ist demnach vielen Deutschen völlig unklar. Konkret sind dagegen ihre Erwartungen an eine Unfallversicherung: Einen Rücktransport bei Unfällen im Ausland, eine Invaliditätsrente, die Übernahme von Such-, Rettungs- und Bergungskosten sowie die Zahlung eines Krankenhaustagegelds nannten die Befragten an erster Stelle.

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